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Die tätowierte Wand - Über Historismus in Königslutter
Herausgegeben von Hannes Böhringer und Arne Zerbst

Die Sicht des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf die Romanik und Essenweins Ergänzungen werden hier nicht zugunsten des Ursprünglichen beseitigt, sondern so umfassend wie möglich wiederhergestellt. Die Fragmentarität des Alten tritt hinter den Ergänzungen des 19. Jahrhunderts zurück. Der Tagungsband beschäftigt sich mit der Geschichte des Baus und seiner Restaurierung und nimmt damit zugleich die Wandlungen, Brüche und Verschiebungen im historischen Bewußtsein vom 19. Jahrhundert bis heute in den Blick. 

Hans Jantzen sprach angesichts der gotischen Architektur von der "diaphanen Wand". Der Historismus hatte Angst vor der Durchsichtigkeit, vor der Leere und bekämpfte diesen horror vacui mit dem Willen, jede Freifläche ornamental auszufüllen, zu bebildern und zu beschriften. Auf diese Haltung verweist der Titel "Die tätowierte Wand".

Mit Beiträgen von
Gerd Biegel, Cornelia Lawrenz, Karl Schawelka, Christian Juranek, Harmen Thies, Werner Oechslin, Susanne Kolter, Heinz Fischer, Toshiaki Kobayashi, Andrea Maglio, Hannes Böhringer, Michael Mönninger, Norbert Radermacher, Peter Springer , Claus-Artur Scheier, Friedemann von Stockhausen und Arne Zerbst.

 

 
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