Vier Tage im Mai

Ein Theaterabend mit Musik und Gesang.
Von Gilbert Holzgang.

Eine Gaststätte im Mai 1913. Die Gäste und das Personal reden über Lokal- und Weltpolitik und die Hochzeit von Prinzessin Victoria Luise und Herzog Ernst August in Berlin. Reime werden geschmiedet, Zeitungen gelesen. Frauen- und Wahlrechte, Aufrüstung, Spionage und Krieg - bei diesen Schlagzeilen erhitzen sich die Gemüter, die monarchistischen wie die sozialdemokratischen.

Doch was ist mit den Bedürfnissen von Mann und Frau? Humor, Chansons von Claire Waldoff und Arbeiterkampflieder weisen einigen den Weg. Lieder aus Operetten und aus Opern von Wagner und Verdi verzieren den Alltag und zeugen von Höherem.

Im konfliktgeladenen Schauspiel mit Musik und Gesang entsteht ein Bild von Braunschweigs Bevölkerung zwischen Monarchie und Moderne.

Es spielten an fünf Aufführungen im Mai und Juni: Kathrin Reinhardt, Friederike Kannenberg, Jürgen Beck-Rebholz, Björn Jacobsen. Dramaturgie und Regie: Gilbert Holzgang.

 

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