§ 7 Präsidentschaft

(1) Das vorsitzende Mitglied des Stiftungsrates führt die Bezeichnung Präsidentin oder Präsident. Die stellvertretenden vorsitzenden Mitglieder des Stiftungsrates führen die Bezeichnung Vizepräsidentin oder Vizepräsident.

(2) Die Präsidentin oder der Präsident repräsentiert die Stiftung und beruft die Sitzungen des Stiftungsrates ein. Zur ersten Sitzung beruft die Aufsichtsbehörde den Stiftungsrat ein.


§ 8 Direktorin oder Direktor

(1) Die Direktorin oder der Direktor wird von dem Stiftungsrat mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde bestellt. Bis zur Bestellung einer Direktorin oder eines Direktors nimmt die Aufsichtsbehörde deren oder dessen Aufgaben wahr.

(2) Die Direktorin oder der Direktor führt die Geschäfte der Stiftung und vertritt diese nach außen. Sie oder er hat aus dem Kreis der für die Stiftung tätigen Bediensteten eine Vertreterin oder einen Vertreter zu bestimmen.

(3) Der Direktorin oder dem Direktor obliegt es insbesondere,

  1. die Beschlüsse des Stiftungsrates vorzubereiten und auszuführen,
  2. die Haushalts- oder Wirtschaftpläne der Stiftung aufzustellen und auszuführen und
  3. über Zuwendungen zu entscheiden, soweit nicht der Stiftungsrat zuständig ist.


§ 9 Aufsicht

Die Stiftung unterliegt der Rechtsaufsicht des für Kultur zuständigen Ministeriums und hinsichtlich der Aufgaben nach §3 Abs.2, soweit es sich um Aufgaben des Landes handelt, dessen Fachaufsicht.


§ 10 In-Kraft-Treten

(1) Dieses Gesetz tritt am 1.Januar 2005 in Kraft.

(2) Gleichzeitig treten außer Kraft:

    1. die Neue Landschaftsordnung für das Herzogthum Braunschweig vom 12.Oktober 1832 (Nds.GVBl. Sb. III S.6), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19.September 1989 (Nds.GVBl. S.345),
    2. das Gesetz über die Errichtung einer Braunschweig-Stiftung vom 28.Januar 1934 in der Fassung des Gesetzes vom 5.August 1936 (Nds.GVBl. Sb. II S.568).

 

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