Liebe und Krieg Brisante Arien und Lamenti von Georg Friedrich Händel.
An Orten großer Gefühle in Szene gesetzt.

26. August 2012 – 19 Uhr – Schloss Oelber, Baddeckenstedt
28. August 2012 - 20 Uhr - Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche (Breitscheidplatz, Berlin)
29. August 2012 – 20 Uhr - Hanomag Halle 1 Hannover (ehemals U-Boot-Halle)
Werksgelände der DIBAG Industriebau AG (Göttinger Straße 33, Hannover)
Produktion/Musikalisches Konzept: Danya Segal
Liebe & Krieg sind zwei Pole, die kaum weniger Reibung erzeugen könnten: Unglückliche Liebschaften
zum Feind, verzweifelte Mutterliebe zum Sohn, der in den Krieg ziehen muss, oder Liebesbriefe aus dem
Schützengraben in die Heimat: Die szenische Produktion „Liebe und Krieg“ mit ausgewählten Werken
Georg-Friedrich Händels und international preisgekrönten Künstlern taucht ein in die Zerrissenheit der
Seelen. Der Reichtum des Werkes von Georg Friedrich Händel sorgt immer wieder für Überraschung.
Er ist der Komponist, dem es wie kaum einem anderen gelang, das in Töne zu fassen, was sich zwischen
Menschen an Leidenschaften und Gefühlen vollziehen kann. So verwundert es nicht, dass er sich in seiner gut 50 Jahre währenden Schaffenszeit immer wieder mit extremen Affekten auseinandergesetzt hat.
Die Dramaturgie des besonderen Spielorts ist dabei wesentlicher Teil der visuellen Realisierung von
Liebe und Krieg: Die ehemalige U-Boot Halle (Werksgelände der DIBAG Industriebau AG) war ein
Teil der Hannoverschen Maschinenbau AG (Hanomag). In den Werkshallen wurden während des
Zweiten Weltkrieges Granaten bis hin zu Eisenbahngeschützen im Mehrschichtbetrieb gefertigt.
Auf Schloss Oelber quartierte sich während des Dreißigjährigen Krieges der kaiserliche Feldherr Graf
Tilly 1626 mit seiner Truppe drei Monate lang ein. Noch heute trägt ein Raum den Namen „Tilly-Saal“.
Welche Orte könnten besser den Spannungsbogen zwischen Liebe und Krieg übersetzen?
Regisseurin Olga Motta will mit wenigen Bühnenbildern und -effekten große Wirkung erzielen. Neben
den international gefeierten Solisten Ana Durlovski (Sopran), Kai Wessel (Countertenor) und Igor
Durlovski (Bass), sorgt das Echo Klassik preisgekrönte Ensemble Musica Alta Ripa mit dem Einsatz
verschiedener historischer Instrumente, zum Beispiel des selten gehörten historischen Hackbretts
(Salterio), Barocktrompeten und Pauken zudem für besonderen Hörgenuss! Liebe & Krieg ist nach der
erfolgreichen Inszenierung „Eifersucht“ in 2011 der zweite Teil einer Trilogie des SchlossAkkord
Musikfestivals zu großen Gefühlen in der Musik Händels. Ein Ereignis der Spitzenklasse!
Fotocredit: Thilo Nass.
 

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