Neue Paramente für die Petruskirche in Bornum

Der Ostersonntag für ein ganz besonderer Tag für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Bornum. Im Ostergottesdienst wurden von Pfarrer Rolf Fröhlich die neuen Altartücher präsentiert. Die Gemeinde erhielt sowohl ein dreiteiliges weißes als auch ein dreiteiliges grünes Paramentenset – für Altar, Kanzel und Lesepult.

 Bei seiner Präsentation erklärte Pfarrer Rolf Fröhlich, dass die weißen Altartücher in der Weihnachtszeit und in der Osterzeit die Kirche schmücken. Die Farbe weiß symbolisiert die Zeit der Freude. Auf dem weißen Paramentenset ist die Krippe als Symbol für das Weihnachtsfest dargestellt. Aus der Krippe heraus ragt das Kreuz als Zeichen für Karfreitag. Vom Kreuz weisen Sonnestrahlen – als Zeichen der Auferstehung – in alle Richtungen bis hinauf auf die Kanzel über den Altar. Die Sonnenstrahlen weisen in den Himmel und zeigen an, dass durch die Geburt, Kreuzigung und Auferstehung Himmel und Erden miteinander verbunden sind.

Die grünen Altartücher schmücken die Kirche sowohl in der Epiphaniaszeit als auch an den vielen Sonntagen nach dem Trinitatisfest. Die Farbe grün symbolisiert Hoffnung und ist das Zeichen für Wachstum der Kirche. Auf dem grünen Paramentenset sind Fische und Wellen gestickt. Diese Fische und Wellen stellen die Verbindung zum Namensgeber der Kirche – Petrus her. Petrus war vor seiner Berufung zum Jünger Fischer und wurde von Jesus berufen, Menschenfischer zu werden.
Pfarrer Rolf Fröhlich erklärte, dass die Paramente von der Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung beim Kloster St. Marienberg in Helmstedt für die Petruskirche entworfen und hergestellt worden sind. Finanziert wurden die Paramente etwa zur Hälfte durch Spenden aus der Kirchegemeinde- wie das freiwillige Kirchgeld und Spenden anlässlich von Trauerfeiern. Pfarrer Fröhlich dankte ausdrücklich den Familienangehörigen der Verstorbenen, die darum gebeten hatten, statt Kränzen eine Spende für die Petruskirche zu geben. Neben dem freiwilligen Kirchgeld und Spenden aus den Gemeinden haben sich auch die Landeskirche Braunschweig und Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz mit nennenswerten Zuschüssen an der Finanzierung beteiligt.

 

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